ARBEIT

Ihre Erststimme entscheidet

FÜR FAIRE LÖHNE

Die Corona-Krise hat gezeigt, dass es auch in unserer Gesellschaft zu gefährlichen Gleichgewichtsstörungen gekommen ist. Zwar hat in der Corona-Krise eine große Solidarität stattgefunden, die hoffnungsvoll stimmt. Trotzdem sind die größten Verlierer der Krise erneut diejenigen, die schon vorher durch Armut, Bildungsdefizite und Abhängigkeiten in unserer Gesellschaft benachteiligt gewesen sind. Die Pandemie hat den Abstand zwischen Arm und Reich in Deutschland noch vergrößert. Ärmere Haushalte tragen die Hauptlast, Superreiche konnten ihr Vermögen noch vermehren. Unentbehrliche Berufe der Daseinsvorsorge, die unser Land am Laufen halten und denen wir unser Überleben verdanken, sind viel schlechter bezahlt als andere Arbeitskräfte.

Das bedeutet:
• Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohn auf zunächst mindestens zwölf Euro.

• Stärkung der Tarifbindung und einfachere Möglichkeit, Tarifverträge für allgemein verbindlich zu erklären, damit sie für alle Beschäftigten und Arbeitgeber*innen in einer Branche gelten.

• Öffentliche Aufträge nur an Unternehmen, die nach Tarif bezahlen.

• Die Befristung von Arbeitsverhältnissen ohne einen Sachgrund wird abgeschafft.

• Leiharbeit wird ab dem ersten Tag gleich bezahlt wie eine Festanstellung.

• Unterstützung für Soloselbstständige mit einem Sicherungsgeld, das in Notlagen, die über branchen- und saisonübliche Schwankungen hinausgehen, absichert.

Für die Lösung dieser Aufgaben möchte ich mich einsetzen und bitte um Ihre Erststimme.

KURZ UND KNAPP

  1. Gesetzlichen Mindestlohn erhöhen
  2. Tarifbindung stärken
  3. Öffentliche Aufträge nur bei Tarifzahlung
  4. Sachgrundlose Befristung abschaffen
  5. Leiharbeit und Festanstellung gleichstellen
  6. Soloselbstständige in Notlagen unterstützen