Vergleichbar viele Kinder erkranken – eine Studie der Universität zu Dresden unter Mitwirkung des RKI

Das ist die Studie der Universität zu Dresden unter der Mitwirkung des Robert Koch Institutes (RKI). Diese zeigt, dass auch vergleichbar viele Kinder an LongCovid erkranken. Die Daten sprechen für die Impfung von Kindern und gegen eine Durchseuchung.

Post COVID-19 in children, adolescents, and adults: results of a matched cohort study including more than 150,000 individuals with COVID-19.

 

Schwerer Covid Verlauf könnte Alterungsprozess beschleunigen

Es gibt Kritik an der Aussage,: „dass ein schwerer Covid-19 Verlauf den Alterungsprozess beschleunigen könnte“. Ich hatte dazu in den sozialen Medien eine Studie gepostet, es gibt viele Studien, hier möchte ich noch eine weitere Studie anführen. Darf man das nicht? Macht es Angst? Muss man erst 5 Jahre abwarten bis die Frage endgültig geklärt ist? Natürlich muss man vorsichtig mit Warnungen sein und alle Studien kennen. Auch Einschränkungen. Z.B. tragen schwere Fälle Risikofaktoren mit sich, die selbst die Alterung beschleunigen. Aber… das Gesamtbild zeigt aufgrund der aktuellen Studienlage: schweres Covid lässt altern. Auch der Mechanismus wird klarer.

Evidence for Biological Age Acceleration and Telomere Shortening in COVID-19 Survivors

Verbreitung von Long-Covid – ONS Report aus UK

Der UK Report des  Office for National Statistics (ONS) zu LongCovid zeigt, wie weit verbreitet LongCovid ist. Fast eine Millionen Betroffene wurden erfasst. Obwohl es niemand gerne hört: auch 0,2% der 12-16 Jährigen sind betroffen. Wenn wir Kindern keine Impfung anbieten kann dies im Herbst ein Problem werden.

Zur Klarstellung: das sind 0,2% der Kinder in dieser Altersgruppe. Der Anteil der Covid erkrankten Kinder ist viel höher und wird vom ONS in Studien auf 7% geschätzt. In Deutschland wird die Zahl als viel geringer eingeschätzt. Es gibt aber bei uns keine repräsentative Studie.

Prevalence of ongoing symptoms following coronavirus (COVID-19) infection in the UK: 4 June 2021

Laborstudie zur möglichen Auswirkung von SarsCoV auf das Gehirn

Eine interessante Labor-Studie die zeigt, dass Spike Protein und möglicherweise SarsCoV selbst über die Blutbahn in das Gehirn kommt, auch in hoher Konzentration. Der Weg über die Nase spielt eine geringere Rolle. Würde viele neurologische Symptome erklären. Bei #LongCovid dominieren die Neuro-Symptome, zT ist sogar die Atemnot nach Monaten nicht durch Lungenbefund sondern durch Atmungsfehlsteuerung im Gehirn besser begründet. Die Neurosymptome sind wahrscheinlich das, was langfristig Überlebenden die meiste Lebensqualität nimmt.
Rhea, E.M., Logsdon, A.F., Hansen, K.M. et al. The S1 protein of SARS-CoV-2 crosses the blood–brain barrier in mice. Nat Neurosci (2020). https://doi.org/10.1038/s41593-020-00771-8